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Landschaftsmuseum Obermain

 
Pörbitscher Schatz

Die Sammlungen des Museums gehen auf das 1910 gegründete Luitpoldmuseum zurück. Gezeigt werden kunst- und kulturgeschichtliche Exponate aus dem Obermaingebiet und der Stadt Kulmbach. In der Ausstellung werden die Entwicklung der Stadt Kulmbach und die Herrschaftsgeschichte der Plassenburg aufgezeigt. Von der Erdgeschichte, über die Archäologie bis zur Stadtgeschichte des 19. Jahrhunderts reicht die thematische Vielfalt der einzelnen Ausstellungsbereiche.

Zu den herausragenden Exponaten gehören die Ebstorfer Weltkarte aus dem späten 13. Jahrhundert und die Predella des Katharinenaltars (1514/15), die Hans von Kulmbach gemalt hat, der in Albrecht Dürers Werkstatt tätig war. Der Pörbitscher Schatz, der im Dreißigjährigen Krieg vergraben wurde, spiegelt die wechselhafte Geschichte der Stadt und der Burg wider. Möbel, Gemälde und vielfältige Sachzeugnisse beschreiben das bürgerliche Leben in Kulmbach.

Wechselnde Sonderausstellungen bieten zudem immer wieder einen Anlass für einen Museumsbesuch.

 

 

Predella des Katharinenaltars, Hans von Kulmbach

 

Das Original der Ebstorfer Weltkarte entstand im späten 13. Jahrhundert und wurde im 2. Weltkrieg zerstört. Nur drei Kopien sind erhalten, eine davon in Kulmbach. Unter den dargestellten Orten ist auch die Plassenburg zu finden.

Kopie Ebstorfer Weltkarte